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Name: v.KnebelDoeberitz data: 2008-12-17 14:00:24 email: v.knebel-doeberitz@t-online.de
Sehr geehrter Herr Prof.de Zayas

Hätten Sie nicht mal Lust und Zeit einen Kurzurlaub
an der Ostsee ( Nähe Stralsund( zu machen?

per Post sende ich Ihnen eine Idee für Ihren
Terminkalender 2OO9

25./26 Juni mit einem kleinen Vortrag vor einigen
wichtigen Mitgliedern unseres Vereins?

mit freundlichen Grüßen
EIGENTUEMERBUND-OST
Prof.v.Waldow
v.Knebel Doeberitz
 
Name: Michael Pfeiffer data: 2008-12-13 12:14:58 email: sigrid-pfeiffer@web.de
Sehr geehrter Herr Professor de Zayas,

- unter expliziter Einbeziehung Ihrer - mir via E-Mail übersandten - Stellungnahme, habe ich dem Petitions-ausschuss des Deutschen Bundestages heute sachlich und fundiert widersprochen (s. unten).

Ihnen und Ihrer Familie wünsche ich eine besinnliche Adventszeit - und ein frohes und gesundes neues Jahr !

Herzliche Grüße aus Köln

Ihr
Michael Pfeiffer

______________

Michael Pfeiffer Köln, 13.12.2008

Deutscher Bundestag
Petitionsausschuss
Platz der Republik 1

11011 Berlin

EINSCHREIBEN / RÜCKSCHEIN

Betr.: Meine Beschwerde gegen Menschenrechtsverletzungen
Pet.: 4-16-07-352-038180
Bezug: Ihr Schreiben vom 13.11.2008

Sehr geehrte Damen und Herren,
- sehr geehrte Frau N.,

gegen Ihre Absicht, meine Beschwerde gegen Menschenrechts-verletzungen in Deutschland ohne m. E. sachgerechte Prüfung / Bewertung des Sachverhaltes abzuschließen, mache ich hiermit Einwendungen geltend.

Gründe:

Im Rahmen meiner Petition habe ich m. E. lückenlos nachge-wiesen, dass es zu DDR-Zeiten zu massiven Übergriffen auf Grabkapellen und Gräbern kam; - konkret wurde z. B. die Familienkapelle meiner mütterlichen Familie von Plessen geschändet, entweiht, die Leichname wurden aus dieser sehr alten Erbbegräbnisstätte entwendet und anoym - und ohne jedwede Beteiligung der zwangsvertriebenen Angehörigen in
der BRD - fremdbestimmt auf dem Ortsfriedhof regelrecht verscharrt.

Solche Übergriffe auf Grabkapellen wurden mir explizit vom seinerzeitigen Innenminister des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Dr. Gottfried Timm, im Jahre 2006 öffentlich
bestätigt (s. Anlg. 1).

Die diesbgl. Stellungnahme des Bundesministeriums der Justiz, ich zitiere:

"eine Entwidmung von Gebäuden, die religiösen Zwecken dienen, ist durchaus möglich. Ob dies im vorliegenden Fall notwendig war und ggf. erfolgt ist, kann nicht überprüft werden."

ist an Zynismus und faktischer Menschenverachtung m. E. kaum noch zu überbieten, denn:

Tote haben in Deutschland einen Anspruch auf den Schutz der Totenruhe.
Tote besitzen in Deutschland ein postmortales Persönlich-keitsrecht.
Lebende haben in Deutschland ein Recht auf Einhaltung des Inter nationalen Paktes über bürgerliche und politische Rechte (IPBPR).

Die Totenruhe wurde nachweislich gestört, das postmortale Persönlichkeitsrecht der fremdbestimmten und entwendeten Verstorbenen wurde nachweislich mit Füßen getreten und der IPBPR wird in der BRD nach Aussage des vormaligen Sekretärs der UN-Menschenrechtskommission massiv missachtet; eine entspr. schriftliche Stellungnahme ließ mir Herr Professor Dr. Dr. Alfred-Maurice de Zayas via E-Mail zukommen (s. Anlg. 2).

Meine Petition wurde völlig willkürlich dem Betreff "verwaltungsrechtliche Rehabilitierung der Opfer des SED-Regimes" zugeordnet und nur nach den Maßgeben des "allein in Betracht kommenden VwRehaG" geprüft. - Die dokumentierten Verletzungen der Menschenrechte zu DDR-Zeiten, die der Rechtsnachfolger BRD heute zu korrigieren hat, wo dies noch möglich ist, wurden vom Ausschussdienst des Petitionsausschusses in keiner Weise beachtet; der "Tenor" meiner Petiton wurde somit völlig missachtet. Meine dringende und wiederholte Bitte, eine Stellungnahme des Menschenrechtsausschusses zu den von mir dokumentierten Menschenrechtsverletzungen einzuholen, wurde willkürlich ignoriert.

Ich beende meine Einwendungen mit der Frage: "wie kann der Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe Meschen-rechte und Menschenwürde gegen Verletzungen und Bedrohungen verteidigen, wenn der Ausschussdienst des Petitonsaus-schusses sich völlig willkürlich anmaßt, dokumentierte Menschenrechtsverletzungen in Deutschland dem Menschenrechtsausschuss zu unterschlagen? (s. Anlg. 3)

Aus den vorstehend dargelegten und objektiv nachvollzieh- baren Gründen darf ich dringend darum bitten, meine Petition nicht abzuschließen - sondern nunmehr die sachgerechte Prüfung und Bewertung des Sachverhalts durch den hierfür zuständigen Menschenrechtsausschuss einzuleiten. Ich mache ferner daruf aufmerksam, dass entspr. UN-Menschenrechtsbeschwerden gegen die BRD bereits in konkreter Vorbereitung sind.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Pfeiffer
Diplomverwaltungswirt (FH)
 
Name: Diane Iverson data: 2008-11-25 11:12:10 email: diverson@commspeed.net
Dear Dr. de Zayas,
Susan and I so appreciate your time, your helpful corrections and the very nice blurb. We are delighted that you have taken the time to provide the preface or epilogue. All of it will be so helpful in reaching our intended audience.

Would you give us a sentence or two for your bio line to follow the blurb. There is so much one might say about you that we hope you will tell us what you consider most important. We will send you a copy once it's in print.

We send our best wishes for your work.

Warmly,
Diane Iverson
 
Name: Diane Iverson data: 2008-11-11 10:25:31 email: diverson@commspeed.net
Dear Dr. DeZayas,
Thank you for such a prompt response. My deadline is January 1.
Warmly,
Diane Iverson
 
Name: Diane Iverson data: 2008-11-10 20:55:55 email: diverson@commspeed.net
Dr. DeZayas,
Greetings from Arizona, USA. I am hoping you have had an opportunity to read the children's book manuscript I sent some time back, about Josie, a young girl in Yugoslavia during the persecution and ethnic cleansing of Yugoslavian Germans 1944-1948 (my aunt's story). I am hoping you will give me some feedback on anything you see as inaccurate or of concern in any other way. The manuscript was mailed to your address shortly after you sent it to me.

Certainly a children's book is simplistic compared to your comprehensive and impressive work, but perhaps it is through children that we will finally arrive at a more just society.

Thank you again.

Sincerely,
Diane Iverson
 
Name: Christian Thomas Huber data: 2008-10-30 12:34:53 email: CTHXX@t-online.de
Sehr geehrter Herr Prof. De Zayas,

ich würde Ihnen gerne eine Email schreiben. Allerdings habe ich Ihre Emailadresse nicht, weshalb ich für eine Antwort unter obiger Emailadresse dankbar wäre.
Wir hatten nämlich denselben Forschungsgegenstand:
http://www.buecher.de/shop/Wehrmacht/Die-Rechtsprechung-der-deutschen-Feldkriegsgerichte-bei-Straftaten-von-Wehrmachtssoldaten-gegen-Angehoerige-/-/products_products/detail/prod_id/24661516/

Viele Grüße,
Christian Huber
 
Name: Peter Rentschler Aikman data: 2008-09-23 19:00:30 email: itspete99@aol.com
The expulsion of the Germans l945-l947 was a major crime. Some l5 million Germans, mainly old men, old women, mothers, girls and boys, were brutally driven from their ancient homes in Silesia, East Prussia, West Prussia, Eastern Brandenburg and East Pomerania. Of the 15 million, some two to three million were killed or died. There were numerous incidents of murder, mass rape of German women, old women and young girls ages 8 to 80, and the plundering of private property. These acts were committed by Poles, Czechs and Russians and they are a black page on the history of all these countries. Why do you Poles hate (fear?) Erika Steinbach so much. Don't the Germans who were mercilessly expelled from their Homeland have the right to remember what happened to them? It doesn't matter where Frau Steinbach came from. She has the authority and the support of the German expellees. As our famous president Abraham Lincoln said: 'Nothing is settled until it is settled fairly.' The Oder-Neisse Line is still not a fair solution and until a better solution is found, there will be no real peace. The crimes committed AGAINST the Germans in World War II by the Allies were as terrible as those committed BY the Germans. The Poles, Czechs and others need to admit the crimes they committed against the Germans during the Expulsion. Many of us here in the USA know the truth about the crimes committed against the Germans (the Expulsion, the murderous air war that cost 500,000 German lives and the treatment of German POWS by the Americans on the Rhine fields. We don't need the hateful propaganda and falsehoods coming from Eastern Europe. I certainly know what the Poles themselves suffered, but it does
not change the reality and horror of the Expulsion of the Germans.

(The above was written in response to a lenghly Polish article on the background and moral fiber of Erika Steinbach.)
 
Name: Ronald Schroeder data: 2008-09-21 05:30:13 email: ronald.schroeder@onlinehome.de
Sehr geehrter Herr Dr. de Zayas,

ich habe Ihre Bücher ausnahmslos mit außerordentlichem Gewinn an historischem Wissen und der Erkentnis über historische zusammenhänge gelesen und wünsche daher ein von Ihnen signiertes Buchexemplar. Bitte teilen Sie mir mit, wohin ich eines meiner Bücher zwecks Signatur durch Sie senden kann. Ich werde es - selbstverständlich einschließlich Rückporto - an Sie absenden. Vielen dank im Voraus.

Herzlich

Ronald Schroeder
 
Name: Diane Iverson data: 2008-08-09 00:09:00 email: diverson@commspeed.net
Dear Dr. De Zayas,
In 2007 I contacted you concerning a manuscript my cousin and were writing (now complete) for a middle-grade book about the genocide in Yugoslavia 1944-49. It is the story of my aunt in Tito's death camps during that time (at ages 4-9), and her family's eventual escape to America. You were kind enough to offer to "help in any way I can". I replied to your email at that time, but am guessing your lack of reply has something to do with a spam filter. I am hoping you would have time to review this 86 page children's manuscript and give me your feedback. I believe it is important to reach children with a message of tolerance and compassion at this age, and I believe your comments would be very helpful. If that is something that would fit into what I realize is a very busy schedule, please tell me how I might send it.
 
Name: Sean data: 2008-08-03 17:21:52 email: freundschaftsberg@yahoo.de
I would like to personally extend my best wishes and sincere gratitude to Mr De Zayas for his genuine Humanitarian work on behalf of all peoples whom suffer injustice or have suffered past injustices by whatever means inflicted by political powers that be or have been.

It is the TRUTH that sets us free.. It is Propaganda that enslaves us..
 
Name: Johannes Gramich data: 2008-07-29 08:06:21 email: jgramich@hotmail.co.uk
I have just ordered your translation of Larenopfer and am looking forward to reading it. I have read many of your historical works too and I am admiring them. I have written a novel in German about the expulsion of the Sudetendeutschen (Die Bruecke ueber den Fluss), which will appear with Parthian, a small Welsh publisher, in an English translation in autumn this year under the title 'Bohemian Exodus'. The novel contains four lines from Larenopfer ( boehmischen Volkes Weise) and I would like to kindly ask permission to quote your English translation with acknowledgement and referral to your publication.
 
Name: Thomas Vautrin data: 2008-07-28 04:16:29 email: thomas@erasmus.fr
Dear Sir,

I work for a bookshop in France and would like to order your publication "the genocide against the armenians 1915-1923...". Could you please tell me how to do so?

Yours faithfully
 
Name: Phil Thomas data: 2008-07-27 04:02:22 email: ThmPhi@aol.com
Having just read "A Terrible Revenge: The Ethnic Cleansing of the East European Germans" I just wanted to thank you for writing it. "They" never told us about this at school.
 
Name: M. Pfeiffer data: 2008-07-17 12:29:35 email: ben.pfeiffer@t-online.de
Sehr geehrter Herr Professor de Zayas,
- verehrte(r) Mitstreiter in einer gerechten Sache !

Am Ende dieses Beitrags finden SIE den sog. "ABSCHLUSS" des Rechtsstaates BRD (sprich: Deutscher Bundestag) - unter das dunkelste Kapitel der deutschen Nachkriegsgeschichte nach 1945 in der sowjetischen Besatzungszone (SBZ) auf dem innerdeutschen Boden der Ex-DDR.

Eine bescheidene BITTE möchte ich hier, im ehrbaren und viel gelesenen Gästebuch des hochverehrten und überaus renommierten Völker- und Menschenrechtlers Prof. Dr. Dr. de Zayas, öffentlich wie folgt äußern (dürfen) :

>>> Wer auch immer diesen mehr als fragwürdigen "ABSCHLUSS" durch den Deutschen Bundestag mit absolutem Unverständnis unter den nachstehenden Links nunmehr offiziell (!) zur Kenntnis nimmt - möge ihn doch bitte in Jura-Blogs, Politik-Blogs, Diskussionsforen etc. mannigfach einstellen !!!

> Dieser unsägliche "Abschluss" ist m.E. völlig eindeutig (!) ein Fall für renommierte Staats- und Verfassungsrechtler sowie für ehrbare Politiker (falls in Deutschland überhaupt noch vorhanden) - weil dieser ehrlose und beschämende "Abschluss" eines zivilisierten Rechtsstaates unwürdig ist - und somit auch KEINEN (!) Abschluss darstellt !!! >>> ES GIBT UNTER DIESES UNREHABILITIERTE SBZ-UNRECHT/1945-49 KEINEN SCHLUSS-STRICH OHNE MORALISCHE REHA DER KOMMUNISTISCHEN VERFOLGUNGS-OPFER !!!

+++ q.e.d. +++

http://www.bundestag.de/ausschuesse/a02/uebersicht_abgeschlossen/bgr_16-00238.pdf

http://www.bundestag.de/ausschuesse/a02/uebersicht_abgeschlossen/index.html
 
Name: Michael Pfeiffer data: 2008-07-12 14:47:31 email: ben.pfeiffer@t-online.de
Der nachstehende Beschluss des Deutschen Bundestages wird Sie- und Ihre ehrbare Leserschaft sicherlich interessieren, Herr Professer de Zayas; - darum stelle ich dieses wahre "Glanzstück Deutscher Rechtsstaatlichkeit" (nachfolgend) ein.

(ACHTUNG: ggf. Rechtschreibfehler durch das Einscannen des nachstehenden Beschlusses unseres Deutschen Bundestages)
____________________________________________________

DEUTSCHER BUNDESTAG Berlin, 03.07.2008
Petitionsausschuss
Die Vorsitzende


Sehr geehrter Herr Pfeiffer,

der Deutsche Bundestag hat lhre Petition beraten und am 26.06.2008 beschlossen:

Das Petitionsverfahren abzuschließen.

Er folgt damit der Beschlussempfehlung des Petitionsausschusses (BT-Drucksache
16/9768), dessen Begründung beigefügt ist.

Mit dem Beschluss des Deutschen Bundestages ist das Petitionsverfahren beendet.

Mit freundlichen Grüßen

Kersten Naumann

Anlage: - 1 -

_____________________

Pet 4-16-07-35-030636

Rehabilitierung von Bürgern
der ehemaligen DDR

Beschlussempfehlung

Das Petitionsverfahren abzuschließen.

Begründung

Der Deutsche Bundestag möge die Rehabilitierung der in der SBZ/DDR von 1945 bis 1949 im Zuge der Boden-/lndustriereform politisch verfolgten und pauschal als "Nazis und Hauptkriegsverbrecher" kriminalisierten binnendeutschen Opfer beschließen.

Eine offizielle Anerkennung und Rehabilitierung der unbestreitbaren politischen Verfolgung und pauschalen Kriminalisierung aller Landwirte, die jeweils über mehr als
100 Hektar Land besaßen, und zahlloser redlicher Mittelständler stehe immer noch aus. Die Enteignungen seien im Zuge des kommunistischen Klassenkampfes zur Durchsetzung der Boden- und lndustriereform erfolgt. Die Betroffenen seien pauschal als Nazi- und Kriegsverbrecher kriminalisiert, vertrieben, verfolgt und ermordet worden. Eine rechtsstaatliche Unschuldsvermutung gebe es bis heute nicht für diesen Personenkreis. Die Rehabilitierungsgesetze sollten daher umgehend geändert werden, damit die Ehre und Reputation redlicher und NS-unbelasteter Deutscher wieder hergestellt werden könne.

Die Petition wurde als öffentliche Petition im Internet veröffentlicht und von 120 Unterstützern mitgezeichnet. Zu ihr wurden im lnternet 570 gültige Diskussionsbeiträge
abgegeben.

Das Ergebnis der parlamentarischen Prüfung lässt sich wie folgt zusammenfassen:

Das Strafrechtliche Rehabilitierungsgesetz (StrRehaG) ermöglicht die Aufhebung von Entscheidungen deutscher Strafgerichte und von anderen strafrechtlichen Maßnahmen im Beitrittsgebiet, die mit wesentlichen Grundsätzen einer freiheitlichen rechtsstaatlichen Ordnung unvereinbar sind. An die Rehabilitierungsentscheidung knüpfen sich Folgeanspruche des Betroffenen auf soziale Ausgleichsleistungen (u. a. Kaptalentschädigung fur Haftzeilen und Versorgungsleistungen bei haftbedingten Gesundheitsschäden). Sie ist zudem Voraussetzung für die Rückgabe von Vermögenswerten, die im Zusammenhang mit der aufzuhebenden Entscheidung eingezogen worden sind, oder für eine entsprechende Entschädigung. Nach dem Vewaltungsrechtlichen Rehabilitierungsgesetz (VwRehaG) können auf Antrag elementar rechtsstaatswidrige Verwaltungsmaßnahmen der staatlichen Organe aufgehoben werden oder die Rechtsstaatswidrigkeit dieser Akte festgestellt werden. Die noch heute fortwirkenden Folgen sollen, soweit die Verwaltungsmaßnahmen zu einer gesundheitlichen Schädigung, zu einem Eingriff in Vermögenswerte oder in den Beruf geführt haben, durch soziale Ausgleichsmaßnahmen gemildert werden.

Beide Gesetze beanspruchen ausdrücklich auch für Geschehnisse der Jahre 1945 bis 1949 Geltung (§ 1 Absatz 1 StrRehaG und § 1 Absatzs 1 Satz 1 VwRehaG). Entgegen der Darstellung des Petenten haben Personen, die von staatlichen deutschen Stellen in der sowjetisch besetzten Zone mit den Mitteln des Strafrechts oder administrativ politisch verfolgt, grob rechtsstaatswidrig in Haft genommen oder gar ermordet wurden - bzw. deren Hinterbliebene -, damit Anspruch auf moralische Wiedergutmachung und auf Entschädigung. Die Gesetze differenzieren in Voraussetzungen und Rechtsfolgen nicht danach, ob die Verfolgungsmaßnahme bis zum Jahr 1949 oder danach stattgefunden hat.

Dabei ist jedoch eine Enteignung nach der so genannten demokratischen Bodenreform oder eine Industrieenteignung als solche einer Rehabilitierung nicht zugänglich, weil sämtliche Enteignungen auf besatzungsrechtlicher bzw. besatzungshoheitlicher Grundlage in den Jahren 1945 bis 1949 nicht mehr rückgängig zu machen sind.

Der Grundbesitz der "Kriegsverbrecher und Kriegsschuldigen" sowie von "Naziführern" und "aktiven Verfechtern der Nazipartei" wurde unabhängig von seiner Größe enteignet (z. B. Artikel ll Nummer 2 der Verordnung über die Bodenreform, Verordnungsblatt für die Provinz Sachsen 1945 S. 28 ff.). Güter mit einer Größe von über 100 Hektar wurden als 'feudal-junkerlicher Boden und Großgrundbesitz" einbezogen (Artikel II Nummer 3 der Verordnung über die Bodenreform, a. a. O.).

Die so genannte demokratische Bodenreform und die Industrieenteignungen zielten auf die Umverteilung wirtschaftlicher Ressourcen, um eine andere Gesellschaftsordnung im Sinne der kommunistischen Doktrin zu schaffen. im Fall der " Junker und Großgrundbesitzer" war nach den Bodenreformverordnungen allein die Größe des Gutes von über 100 Hektar Voraussetzung für die Enteignungsmaßnahme. Die umfassenden Enteignungsmaßnahmen nach 1945 hatten zwar auch generellen Verfolgungscharakter, dienten aber nicht der individuellen politischen Verfolgung oder der bewussten Diskriminierung einer Person gegenüber vergleichbaren Personen in dem konkreten Lebenszusammenhang. Dies wird schon darin deutlich, dass die Enteignungsmaßnahmen in der sowjetisch besetzten Zone nicht bestimmten Einzelpersonen oder homogenen Personengruppen galten, da sie unterschiedslos tatsächliche Träger des NS-Regimes wie andererseits Beteiligte am Aufstand des 20. Juli 1944, ja sogar jüdische Bodenbesitzer genau so trafen wie kleine Gewerbetreibende und Großindustrielle. Diese Akte waren ungeachtet der offiziellen "antifaschistisch-demokratischen Programmatik" und der taktisch-verbalen Selbstbeschränkung der Agitation auf das "Vermögen von Nationalsozialisten und Kriegsverbrechern" von Anfang an auf die Umgestaltung der Eigentumsordnung nach sowjetischem Vorbild gerichtet und dienten nicht einer gegen die Person gerichteten politischen Verfolgung. Die pauschale Diffamierung und Diskriminierung fast aller Bodenreformenteigneten als "Kriegs- und Naziverbrecher" war dabei eine bewusste Spielart der kommunistischen Propaganda, nicht zuletzt um die Akzeptanz der Enteignungen bei der eigenen Bevölkerung zu erhöhen. Mit derartigen Diskriminierungen einhergehende "Ansehensverluste" der Bodenreformopfer sind einer Rehabilitierung nicht zugänglich und somit nicht gesondert entschädigungsfähig. ln der öffentlichen Meinungsbildung in der Bundesrepublik Deutschland ist der Unrechtscharakter der entschädigungslosen Vermögensentziehungen aus der Zeit zwischen 1945 und 1949 tief verwurzelt. Soweit es die ehemalige DDR betrifft, dürfte im Scheitern des dortigen wirtschaftlichen und politischen Systems auch eine entsprechende Genugtuung für die zu Unrecht diffamierten Opfer der Bodenreform liegen.

Die Frage der individuellen moralischen Rehabilitierung ist vom Bundesverfassungsgericht im Beschluss vom 9. Januar 2001 mit dem Hinweis auf den verfassungskonformen Weg über die Wiedergutmachung durch das Ausgleichsleistungsgesetz
(AusglLeistG) beantwortet worden. Wird dem Geschädigten der Bodenreform eine Ausgleichsleistung gewährt und nicht aus den in § 1 Absatz 4 AusglLeistG aufgeführten Gründen - einem Verstoß gegen die Grundsätze der Menschlichkeit oder Rechtsstaatlichkeit, einem schwerwiegenden Missbrauch der Stellung zum eigenen Vorteil oder Nachteil anderer oder einem erheblichen Vorschubleisten des NS-Systems oder des Systems der SBZ/DDR - ausgeschlossen, liegt darin auch die Beseitigung des individuellen Unrechtsvorwurfs. Dem lnteresse der Betroffenen an einer moralischen Wiedergutmachung, die mangels darüber hinausgehender Eingriffe keine strafrechtliche oder verwaltungsrechtliche Rehabilitierung erhalten können, wird mit der Gewährung von Ausgleichsleistungen nach Auffassung des Petitionsausschusses hinreichend Rechnung getragen.

Der Petitionsausschuss empfiehlt daher, das Petitionsverfahren abzuschließen.

:-( :-? :-x

___________________________________________________

Hier nun nachstehend die öffentliche Petition, über die m. E. NICHT (!) sachgerecht und rechtsstaatlich entschieden wurde; - die o. a. "Beschlussempfehlung" an den Deutschen Bundestag verbiegt und verdreht m. E. in unerträglicher Art und Weise den Tenor und Text - und somit den GEIST (!) - meiner öffentlichen Petition ID-Nr. 572 für UNSERE (!) SBZ-OPFER/45-49 !!!

Bitte lesen Sie DARUM (!) ggf. nochmals den zugehörigen (?) Petitionstext zu dieser unsäglichen "Beschlussempfehlung/-bzw. Begründung der Zurückweisung" :

http://itc3.napier.ac.uk/e-petition/bundestag/view_petition.asp?PetitionID=572

Rehabilitierung von Bürgern der ehemaligen DDR: Politisch Verfolgte von 1945 bis 1949

Eingereicht durch: Michael Pfeiffer am Donnerstag, 15. November 2007

Der Deutsche Bundestag möge die Rehabilitierung der in der SBZ/DDR von 1945 bis 1949 im Zuge der Boden-/Industriereform politisch verfolgten- und pauschal als ""Nazis und Hauptkriegsverbrecher"" kriminalisierten binnendeutschen Opfer beschließen.

Begründung:
Der Verhandlungsführer der Bundesrepublik Deutschland erklärte anlässlich der mündlichen Verhandlung vor der Großen Kammer des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte im Rahmen einer Beschwerde von binnenvertriebenen- und zwangsenteigneten Deutschen gegen die BRD sinngemäß: ""den Opfern im Zuge der Boden- und Industriereform in der SBZ/DDR sei großes Unrecht geschehen; das könne er verstehen""; - gleichzeitig erklärte Prof. Dr. h.c. F. als Verhandlungsführer- und explizit im Namen der Bundesrepublik Deutschland: ""Deutschland werde politisches Verfolgungsunrecht niemals anerkennen, das verstieße gegen die Wiener Konvention"". Eine offizielle Anerkennung- und Rehabilitierung der unbestreitbaren politischen Verfolgung und pauschalen Kriminalisierung aller Landwirte (> 100 ha Landeigentum) und zahlloser redlicher Mittelständler im Zuge des kommunistischen Klassenkampfes zur Durchsetzung der Boden- und Industriereform steht immer noch aus. Redliche- und (auch) völlig NS-unbelastete Deutsche (Bauern und mittelständische Unternehmer) gelten darum heute immer noch als: ""Nazis und Kriegsverbrecher"" gem. der kommunistischen Gesetze und Rechtsprechung aus der Zeit von 1945 - 1949. Eine rechtsstaatliche Unschuldsvermutung gibt es bis heute nicht für diesen politisch verfolgten- und pauschal kriminalisierten Personenkreis. Rechtsstaatliche Rehabilitierungsgesetze gibt es für diese im Zuge der Boden- und Industriereform von 1945 - 1949 politisch verfolgten-, pauschal kriminalisierten-, internierten-, ermordeten oder zwangsvertriebenen binnendeutschen Opfer bis heute ebenfalls nicht; das heißt: hier wird eine Gruppe und Minderheit (Landwirte und Mittelständler) aus der rechtsstaatlichen Rehabilitierungsgesetzgebung bis heute ausgegrenzt - und redliche-, auch völlig NS-unbelastete politische Verfolgungs- und Vertreibungsopfer (und sogar nicht entdeckte NS-Widerstandskämpfer) gelten weiterhin als ""Nazis, auszurottendes Unkraut und Kriegsverbrecher"" im Sinne des kommunistischen Klassenkampfes. Es gilt das gesprochene Wort des Verhandlungsführers der BRD vor der Großen Kammer des EGMR; dass: ""Deutschland (auch) dieses politische Verfolgungsunrecht niemals anerkennen wird - weil das gegen die Wiener Konvention verstößt"". Eine unverzügliche Rehabilitierung der kriminalisierten politischen Verfolgungsopfer im Zuge der totalitären Durchsetzung der (unbestritten seinerzeit sicherlich notwendigen-) Boden- und Industriereform in der SBZ/DDR aus der Zeit von 1945 - 1949 gilt damit m.E. als unmissverständliches Versprechen des Rechtsstaates BRD - und die lange überfälligen Rehabilitierungsgesetze müssen für den genannten Opferkreis unverzüglich angepasst- bzw. erlassen werden. Auch die Opfer der Franco-Diktatur werden nun - im europäischen Grundwerte- und Menschenrechtsraum - per Gesetz durch Spanien rehabilitiert. Die Ehre und Reputation redlicher- und NS-unbelasteter Deutscher muss durch den europäischen Rechtsstaat BRD ebenfalls unverzüglich wieder hergestellt werden.
 
Name: Michael Pfeiffer data: 2008-07-12 06:30:51 email: ben.pfeiffer@t-online.de
Sehr geehrter Herr Professor den Zayas,

die folgende E-Nachricht finden auch Sie heute in Ihrem E-Mailbriefkasten; - um möglichst breite Publizierung wird höflich gebeten.

Mit höchst freunlichen "saludas" aus Köln a. Rhein !

Ihr
M. Pfeiffer
___________________________

> Gesendet: 12.07.08 11:54:52
> An: (diverse Adressaten)

Betreff: Öffentliche Petition zwecks Reha von SBZ-Opfern/45-49

Sehr geehrte Damen und Herren,

der aktuelle Beschluss des Deutschen Bundestages zur
VERWEIGERUNG selbst einer rein MORALISCHEN (!) Rehabilitierung der pol. Verfolgungsopfer (i.R.d. Boden-/Industriereform/1945-49) wird auch Sie sicherlich interessieren.

Bitte entnehmen Sie darum den anhängenden PDF-Dateien die
unsäglichen Gründe, warum diese Opfer einer pauschalen Kriminalisierung und politischen Verfolgung durch den Rechtsstaat BRD NIEMALS (!) auch nur MORALISCH (!) rehabilitiert werden sollen.

Mit einer (ggf.) gewünschten Publizierung dieser Beschlussempfehlung IHRERSEITS bin ich einverstanden; - dieser BT-Beschluss wird ohnehin in den nächsten Tagen auf der offiziellen Homepage des Deutschen Bundestages unter dem nachstehenden Link erfolgen :

http://www.bundestag.de/ausschuesse/a02/uebersicht_abgeschlossen/index.html

Unter dem folgenden Link finden Sie öffentlich die Gesamt-Beschlussempfehlung an den Deutschen Bundestag durch den Pet.-Ausschuss (welcher bereits entsprochen wurde).

http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/097/1609768.pdf

Hochachtungsvoll

Michael Pfeiffer, Dipl.-VerwW. (FH)
- Petent der ö.P.-ID-Nr.: 572 -

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Name: Judith data: 2008-07-12 05:37:12 email: JudithMutschler@web.de
Hey from Judith,

really nice site with good photos. Regards Judith!
 
Name: Peter R. Aikman data: 2008-07-09 18:56:15 email: itspete99@aol.com
Perhaps it would be interesting, Wanda, to visit Poland, but only if I could visit the west and north meaning the areas forcibly taken from the Germans at the end of the War. Yes, I would like to see 'old' Breslau, Stettin and Danzig. Even though I'm sure I would have trouble recognizing much even with my dog-eared Baedeker from 1937 since I'm American and have never been there.
As people say, even the stones in these areas speak German (meaning the castles, magnificent churches etc.) built over the centuries by the Germans. The grave stones in the cemeteries also 'speak' German although there are few of them left,
having been bulldozed by the present inhabitants.
On a more serious notes, I can't comprehend why you feel the 'Bund der Vertriebene' (Organization of Expellees) is involved with propaganda. All they are doing is trying to set the record straight after some sixty years when what happened TO the Germans was taboo. How do you ever expect them to grieve and find some closure if they aren't allowed to tell their storiesd? Of course, the Poles and Czechs etc. don't want these stories told. It makes them look bad at this point in history. But the truth is the truth, however painful. There are numerous documented accounts of roving bands of Polish and Czech young thugs murdering, raping, robbing and destroying the German expellees and their property. The Poles and Czechs (who expelled the Germans from the Sudetenland)
are hoping against hope that once the first generation German expellees are dead, the subject will be forgotten. But this will not be the case. The children of these Germans and their children etc. will continue to remember this terrible injustice. I have several good Mexican friends who still verbalize on occasion that the US stole Texas and Mexico from THEM some 250 years ago. Also the Russians and Poles are still arguing over the massacre at Katyn.
As Lincoln, stated, 'Nothing is settled until it is settled FAIRLY.' Germany was forced by her so-called Allies to recognize the Oder-Neisse line as the price for unification with the former East Germany. Notice I said unification not reunification. Reunification would have been Germany within her 1937 boarders. The Allies initially at the start of the War agreed to treat Germany in her 1937 boarders. This quickly went out the windows, however, when they decided they were fighting the Germans and not just the Nazis.
I can't say much about 'Der Spiegel' and its magazine and web sites etc. which you seem to place in the 'right-nationalist' cubby hole. My impression has always been that they tend to be 'a little left'.
Again, three millions Germans died primarily in the east AFTER the War was officially over and the Unconditional Surrender documents signed (one in Reims and one in Berlin.) As unbelievable as this is, it happened due to the horrors of the Expulsion.
I ask myself how could this have happened as often as I ask how is it possible that the Holocaust occurred. The Allies promised at Potsdam that the Expulsion would be humane and orderly. It was not. How did they imagine that fifteen million people could be humanely removed (ofte in Winter) from their ancient homelands.
I would politely ask everyone to read about what happened to the Germans at the end of the War. There are several excellent, recent books now available on the subject: 'After the Reich' by Giles MacDonogh and
'Human Smoke' by Nicholson Baker. Sixty years after the end of the War, Hollywood and
elsewhere continue to vomit up B-movies portraying the Germans collectively as evil Nazis devoid of any humanity. The number of comments and fascination with the Nazi (visible on this web site as on many others) causes me to wonder if I can ever make a difference. In any case, the probability of my not continuing to try is considerably remote.
 
Name: Peter Rentschler Aikman data: 2008-07-04 23:28:37 email: itspete99@aol.com
The Germans were victims of World War II no less than the other nations involved in this horrendous catastrophe. The crimes committed against women and girls ages 8 to 80 (mass rape) by the Russians is incomprehensible. The terror Air War killed half a millions Germans, primarily women, children and old people. At the end of the War, the Americans let hundreds of thousands of German POWs die due to lack of shelter and adequate food. How many of you know that Germany lost her ancient eastern provinces of East Prussia, Silesia, East Pomerania etc. where Germans had lived, in some cases, for hundreds of years?
How would we Americans feel if we lost a war and the Mexicans took back the lands that were historically theirs. At least the Mexicans have a much better claim to the US Southwest and California than the Russians, Poles and Czechs do to East Prussia,
Silesia and the Sudetenland. Before uttering 'Nazi' under our breath, I would ask all of us to learn more about both sides of the War which caused the Germans to be as they are today. Maybe we won't so quickly come to the conclusion that we hate Germany! Today is the 4th of July and you know what the Americans are saying, 'Love it or leave it!' With best wishes and with the hope that the next Expatica topic will be a little more up living. How about the rebirth of Dresden 60 years after its
senseless destruction in a holocaust firestorm?
 
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